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27.08.2011

Rückläufige energetische Sanierungen

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)Wie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) berichtet, haben sich in Deutschland die energiesparenden Gebäudesanierungen in 2011 im Vergleich zum Vorjahr in etwa halbiert. Einen Hauptgrund hierfür sieht die dena in den Uneinigkeiten von Bundesregierung und Bundesländern bezüglich der steuerlichen Anreize sowie in den finanziell unzureichenden Förderprogrammen für energetische Sanierungen - das Fördervolumen müsste laut dena auf 5 Milliarden Euro aufgestockt werden.
Die staatliche Sanierungsförderung führt zu mehr Staatseinnahmen als -ausgaben.

Hierzu hat der Verbändekreis Energieeffizienz und Klimaschutz eine Studie in Auftrag gegeben, die am Beispiel einer Heizungssanierung zu dem Ergebnis gekommen ist, dass der Staat sogar für 1€ weniger Einnahmen aus Steuererleichterungen 1,17 € Steuermehreinnahmen erhalten würde.

Ein weiteres Anliegen der dena ist, dass die steuerliche Absetzbarkeit unabhängig vom persönlichen Steuersatz sein sollte, damit eine Gleichstellung der Förderung für alle Einkommensgruppen gegeben ist. Eine gute Möglichkeit wäre z.B. der Vorschlag von einigen Bundesländern, dass Hauseigentümer über 10 Jahre jeweils 3 Prozent der energetischen Sanierungskosten direkt von ihrer Steuerschuld abziehen können.