Sommerlicher Hitzeschutz
Die besten Tipps wie es im Sommer schön kühl im Haus und unter dem Dach bleibt
Dachfenster:
Einer der Hauptgründe für zu heiße Dachgeschosse. Entscheiden Sie sich beim Dachausbau für Wohndachfenster mit einem sehr guten U-Wert und damit einen niedrigen Wärmedurchgang. Sehr gute Werte erreichen Fenster mit Gasfüllung und / oder Dreifachverglasung. Eine nachrüstbare Außenmarkise lässt Licht durch und hält die Sonne zurück, eine einfache Maßnahme zum Hitzeschutz.
Dämmung:
Ein gut gedämmtes Haus und Dach erhitzen sich im Sommer über Dach und Fassade weniger als ein schlecht wärmegedämmtes. Ausschlaggebend ist nicht nur die Dämmstärke, sondern vor allen Dingen die Dämmmasse. Denn Masse braucht mehr Zeit um Wärme aufzunehmen! Dadurch kommt die Wärme vermindert und zeitverzögert im Innenraum an. Ziel ist also die zeitliche Verzögerung soweit herauszuschieben das die Außentemperaturen gesunken sind (Tag zu Nacht, ideal 12 Std.) und die Fenster zum Lüften geöffnet werden kann. Dämmmaterialien die eine hohe Masse aufweisen wie Zellulosedämmplatten oder Holzfaserdämmplatten eigenen sich besonders.
Dachüberstand:
Große Überstände sind nicht nur ein guter Wetterschutz, sondern spenden auch Schatten. Um noch genug Licht in die Wohnung zu bekommen, kann dieser mit Lamellen ausgebildet werden. Die Lamellenvordächer sind ideal gegen die im Sommer hochstehende Mittagssonne bieten auf der Südseite guten Schutz vor der im Sommer hochstehenden Mittagssonne.
Fensterglas:
Fenster, gerade an der Südseite, die sich nicht durch Rollläden, Klappläden oder Jalousien verschatten lassen. Sind Sonnenschutzverglasungen sehr wirkungsvoll. Sie sollten beim Kauf großen Wert auf einen geringen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) legen. Eine einfache Möglichkeit ist oft einfach ein Sonnensegel vor die Südseitenfenster anzubringen.
Lüften:
Die nach innen gelangte Hitze wird bei den meisten Hausbesitzern durch Lüften wieder nach außen gebracht. Effektiv klappt dies wenn Sie früh und nachts eine Quer- und Vertikallüftung durch Öffnen der Fenster / Dachfenster erreichen. Mit vorgenannter zeitlicher Verzögerung, bei guter Wärmedämmung, ist dies eine hocheffektive und kostengünstige Maßnahme.
Rollläden:
Effektiver Hitzschutz, die sich oft unproblematisch nachrüsten lassen. Viel höher Wirkungsgrad gegen Sonnenhitze als die Innenjalousien, bedingt dadurch das die Hitze gar nicht mehr in seiner Stärke durch das Glas kommt und damit in die Räume. Vorteil der Rollläden: Wärmeschutz im kalten Winter, Einbruchschutz, Schallschutz (gerade bei Dachfenstern, wenn es regnet).
Sonnenschutzfolien:
Auf Fenster lassen sich spezielle Folien aufkleben, diese werden vorwiegend Außen aufgebracht und beeinträchtigen kaum den Durchblick. Die Hitzeeinstrahlung durch die Sonne wird wirkungsvoll um bis zu 80 % reduziert. Leider verdunkeln sie die Räume bei wenig Sonne unser Erachtens zu stark dies kann eventuell im Winter zu erhöhten Heizkosten führen. Weiterer Nachteil ist der nicht gerade günstige Preis und das sehr aufwendige Anbringen dieser Folien. Für Dachflächenfenster sind Außenmarkisen eindeutig die bessere Wahl.
Solaranlagen:
Durch schräg stehende Kollektoren auf dem Dach sowie an den Außenfassaden sind danebenliegende Fenster und Lichtkuppeln im Schatten und damit vor direkter Sonneneinstrahlung teilweise geschützt. Solaranlagen sind hervorragend geeignet für Wintergärten und Glasgauben.
