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01.01.2012

Neue Förderungen 2012

Neue Fördermöglichkeiten für Haus- und Wohnungsbesitzer in Planung

Neue Förderungen für Immobilienbesitzer

Da momentan nur sehr wenige Steuervorteile für Immobilienbesitzer existieren, beabsichtigt die Bundesregierung in dieser Hinsicht einige Änderungen:Außer bei Eigentümern, die ein denkmalgeschütztes Haus bewohnen oder die ihr Haus vermieten, werden momentan keine Zuschüsse zu Investitionen gewährt.In dem Anfang Juni vom Kabinett vorgelegten Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden ist die wesentliche Grundaussage: wer sein Haus modernisiert und dadurch den Heizenergieverbrauch deutlich senkt (ob Vermieter oder Selbstnutzer) soll ab 2012 die Kosten zehn Jahre lang steuerlich absetzen können. Da der Bundesrat hierzu nicht zustimmte, weil Länder und Gemeinden für 60% der etwa 1,5 Milliarden Steuerentlastung die Finanzierung übernehmen sollten, ist jetzt der Vermittlungsausschuss eingeschaltet worden und das Ergebnis steht noch aus.Insbesondere im Hinblick auf die Energiewende besteht hier eindeutig dringender Handlungsbedarf. Allerdings würden Hauseigentümer die Vergünstigungen nur dann erhalten, wenn sie eine Komplett-Sanierung ihres Hauses vornehmen, die den gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandard erfüllt. D.h. der Heizenergieverbrauch des Gebäudes muss 15% niedriger sein als nach der gültigen Energieeinsparverordnung maximal zulässig ist.Die erforderlichen Investitionen würden dabei bis zu 800 € pro m² betragen.Derart hohe Kosten können viele Eigentümer jedoch nicht sogleich tragen. Es wäre daher sinnvoll, wenn auch Einzelmaßnahmen wie z.B. der Austausch von Heizung oder Fenstern steuerlich begünstigt werden würden, was aber für Bund und Länder eine wahrscheinlich noch teurere Variante wäre und somit nicht mit einer Zustimmung gerechnet werden kann.