Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung
Bundesumweltminister Röttgen will sich verstärkt für die deutliche Erhöhung der staatlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung einsetzen.
So wie sich bereits die steuerliche Absetzbarkeit von ökologischen Sanierungsmaßnahmen positiv auf den ökologischen Umbau der Häuser ausgewirkt hat, so soll auch die energetische Gebäudesanierung für Immobilienbesitzer durch steuerliche Maßnahmen attraktiv gemacht werden.
Die Gebäudedämmung wirkt sich nicht nur langfristig kostensenkend für die Hauseigentümer aus, sondern ist durch die deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Senkung der Treibhausgasemissionen ein enorm wichtiger Schritt für unsere Umwelt.
Zusätzlich zu den Steuervorteilen will der Umweltminister auch die Fördermittel für zinsgünstige Sanierungskredite der Förderbank KfW wieder kräftig anheben.
Röttgen‘s Ziel ist die deutliche Aufstockung der Förderung zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden.
Im Bundesetat stehen in diesem Jahr etwa 460 Millionen Euro zur Verfügung und die geplanten Fördermaßnahmen sollen in das überarbeitete Energiekonzept der Regierung, das im Juni beschlossen wird, integriert werden.
Im Bereich Stromverbrauch stellt Röttgen für 2012 geringere Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien in Aussicht. Um der stetigen Steigung des Strompreises entgegenzuwirken, soll die EEG-Umlage, die den Anbietern von Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse erhöhte Vergütungen sichert, im kommenden Jahr wieder ermäßigt werden.
