Folgen Sie uns

Damit Sie immer auf dem neusten Stand bleiben und teilhaben an spannenden Themen.
 
 
30.12.2011

Holzbekleidung im Außenbereich

Welche Brettdicken sollte man bei Brettern im Außenbereich verwenden.

Als erstes müssen wir festhalten das Holzbekleidungen z. B. an Gesims oder Fassade keine Schalungen sind. Schalungen im Außenbereich dienen zur Aufnahme weiterer Bauteilschichten wie z. B. Dachbahnen, Dachbegrünung usw.

Holzverkleidung Außen an Giebelseite


Nachfolgende Vorschriften, Empfehlungen sollten beachtet werden:


DIN 18516 – Diese bezieht sich nur auf großformatige Außenwandbekleidungen, hierzu zählen besäumte und unbesäumte Bretter sowie genutete und profilierte Bretter nicht.

DIN 18334 Zimmerer- und Holzbauarbeiten. Hier sind unter 3.11.1 Außenwandbekleidungen aus ungehobelten, besäumten Brettern oder Bohlen nach DIN 68365, Güteklasse 2, herzustellen und Brettschalungen eine Mindestdicke von 18 mm haben sollen.

Informationsdienst Holz, Nachdruck 1990 empfahl für profilierte Bretter eine Mindestdicke von 19 mm, bei Befestigungsabständen von mehr als 50 cm.

Fachregeln des Zimmererhandwerks 2006 für Bekleidungen aus Vollholz bei Brettern und Profilbrettern eine Mindestdicke von 18 mm.

Fazit:
Im Allgemeinen sollte bei der Witterung ausgesetzten Fassadenbekleidungen, sowie Traufuntersichten die Mindestdicke der Bretter 18 mm nicht unterschreiten.
Die Rückseite muss grundiert und schichtbildend sein, um eine ungleiche Feuchteaufnahme der Bretter zu verhindern. Dadurch wird ein starkes verziehen, werfen der Bretter unterbunden. Eine einfache nicht schichtbildende Imprägnierung reicht auf keinen Fall aus.