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25.10.2010

Sanieren Sie, statt zu frieren!

Für Millionen von Haushalten in Deutschland besteht Handlungsbedarf im Bereich der Wärmedämmung. Nicht nur die wirtschaftliche Vernunft eines Jeden, sondern vielmehr neue staatliche Vorgaben zwingen häufig zu Investitionen im Bereich der energiesparenden Sanierung. Hier ist guter Rat gar nicht teuer:

Es gibt zahlreiche Gründe warum sich Hausbesitzer in Deutschland derzeit Gedanken machen über die Energieeffizienz ihres Gebäudes. Unkalkulierbare Preissprünge auf dem Energiemarkt, die öffentliche Diskussion über Klimawandel und CO2-Ausstoß sowie die steigenden gesetzlichen Auflagen bei gleichzeitiger Auflage staatlicher Förderprogramme sind nur einige Beispiele hierfür.

Eine Investition in eine wirksame Wärmeschutzmaßnahme oder in eine effizientere Heizungsanlage rechnet sich nicht nur über die dauerhaft eingesparten Energiekosten, sondern vielmehr auch über Subventionen und den gesteigerten Wert der Immobilie. Und nicht zuletzt steigt der Wohlfühl-Faktor, wenn zugige Fenster, eine abblätternde Hausfassade oder eine uneffektive Heizungsanlage ausgetauscht werden. Angesichts unsicherer Kapitalmärkte und einer Rendite die kaum höher ist als die Inflationsrate verwandelt sich die Investition in die Runderneuerung der eigenen Immobilienanlage in eine durchaus lukrative Angelegenheit, denn auf niedrigere Heizkosten und höheren Wohnkomfort sind derzeit keine Steuern fällig, im Gegensatz zu Kapitalerträgen.

Ganz abgesehen von der wirtschaftlichen Vernunft muss der Verbrauch drastisch sinken. Der Staat redet inzwischen beim Thema Energieeffizienz von Wohngebäuden ein wichtiges Wort mit. Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, muss der Energieverbrauch hierzulande drastisch gesenkt werden - auch im Bereich der privaten Wohnimmobilie. So ist im Oktober 2009 die neue Energiesparverordnung (EnEV2009) in Kraft getreten, wo z. B. vorgegeben wird den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent zu senken.